Das Webinar „More than gender – Walking realities in our cities” vom Netzwerk Just Streets und der CIVITAS Initiative fragte sich, wie Gender, Disability, Migration und Alter die alltäglichen Geh-Erfahrungen beeinflussen, und was das für inklusive Mobilitätsplanung bedeutet.
Wir vom land.mobil:LAB haben mitdiskutiert, wie Co-Creation von sicheren öffentlichen Räumen, besonders für Mädchen, funktionieren kann.
(English version below.)
Beim Webinar wurde das inspirierende Projekt „Girls make the city“ von Joke Quintens und Tiisetso Mofokeng vorgestellt, das Mädchen in Belgien und Südafrika unterstützt, Schwesternschaft zu entwickeln, um das Potenzial ihrer Nachbarschaften zu entdecken und Räume zu schaffen, in denen sie – und andere marginalisierte Gruppen – sich sicher und frei fortbewegen und aufhalten können.
Die Leitlinien für den Erfolg des Projekts sind:
- Aneignung von öffentlichen Räumen
- Stiftung und Erweiterung von raumbezogenen Identitäten
- Menschen-freundliche Infrastrukturen im öffentlichen Raum
- Sichtbarkeit von marginalisierten Gruppen im öffentlichen Raum
- Stärkung vom Selbstbewusstsein der place makers
- (Fort-)Bildung von Menschen in Machtpositionen
- Kulturelle Aktivitäten in öffentlichen Räumen
Was wir vom land.mobil:LAB für unsere Arbeit für sichere Mobilität (zu Fuß) im ländlichen Raum mitnehmen:
- Niederschwellige und zielgruppenspezifische Angebote vor Ort decken die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse besonders gut auf.
- Erlebbare Impulse vor Ort bringen die Leut‘ zam und die Mobilitätswende weiter!
Danke an Jolien Vandoorne für die Moderation des Webinars und Elisabeth Meze von Just Streets für die Einladung!
Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel verändern könnte? Wir unterstützen dich gerne! Vernetze dich mit uns auf Linked In oder unter hallo@landmobillab.at und werde Teil der LML-Community.
Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert von Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.
The webinar “More than gender – Walking realities in our cities” by the Just Streets network and the CIVITAS Initiative explored how gender, disability, migration, and age influence everyday walking experiences and what this means for inclusive mobility planning.
We at land.mobil:LAB joined the discussion on how co-creation of safe public spaces, especially for girls, can work.
The webinar featured the inspiring project “Girls make the city” by Joke Quintens and Tiisetso Mofokeng, which supports girls in Belgium and South Africa in developing sisterhood to discover the potential of their neighborhoods and create spaces where they – and other marginalized groups – can move around and spend time safely and freely.
The guidelines for the success of the project are:
– Engagement in public spaces
– Establishment and expansion of place-related identities
– People-friendly infrastructures in public spaces
– Visibility of marginalized groups in public spaces
– Strengthening the self-confidence of place makers
– Training and continuing education for people in positions of power
– Cultural activities in public spaces
What we at land.mobil:LAB take away for our work for creating safe mobility (on foot) in rural areas:
– Low-threshold and target group-specific local offerings are particularly good for getting to know different mobility needs.
– Tangible local initiatives bring people together and advance the mobility transition!
Thanks to Jolien Vandoorne for moderating the webinar and Elisabeth Meze from Just Streets for the invitation!

