
MObilitätsMOntag #1: Gemeinsam unterwegs
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Beim 1. MObilitätsMOntag, am 26. Jänner 2026 in Groß Gerungs stand eines klar im Mittelpunkt: gemeinsam über Mobilität im ländlichen Raum sprechen und ins Tun kommen. Der Abend widmete sich dem Thema „Mobilität im Alltag“. Gesucht waren alltagstaugliche Lösungen für Situationen, in denen kurzfristig kein Auto zur Verfügung steht oder kein Führerschein vorhanden ist.
Gesprächsrunde mit Erfahrungsaustausch
Nach den Begrüßungsworten von Herrn Bürgermeister von Groß Gerungs, sowie der KLAR-Regionsmanagerin und einer kurzen Vorstellung des land.mobil:LAB folgte eine Podiumsdiskussion als erster Programmpunkt. Dabei wurden Mobilitätslösungen aus der Region und außerhalb präsentiert, Erfahrungen diskutiert und die Aufgaben zentraler Akteure vorgestellt. Die Teilnehmer:innen erfuhren spannende Perspektiven aus Praxis, Zivilgesellschaft und Kommunen – danke an:
- Roland Rogner, Gemeinderat und Mobilitätsbeauftragter in Groß Gerungs
- Andreas Zeiner, EMIL (vereinsbasierte Fahrtendienste im ländlichen Raum)
- Elisabeth Wiesmüller, Zeitpolster Zwettl (Betreuungs- und Vorsorgenetz)
- Johann Buxbaum, Obmann NÖ Senioren Gemeinde Altmelon (Fahrtenservice)
- Christopher Hochreiner, stellvertretender Pflegemanager Hilfswerk NÖ
- Erwin Silberbauer, Caritas Regionalleitung Waldviertel

Die vorgestellten Projekte stießen auf großes Interesse. Besonders die Frage, wie Nachbarschaftsinitiativen konkret umgesetzt werden können, bewegte viele. Ein klarer Fokus lag dabei auf der Mobilität älterer Menschen. Der Austausch von Erfahrungen mit freiwilligen Fahrtendiensten und selbstorganisierten Netzwerken war ein wichtiger Impulsgeber für die weitere Diskussion. Das Podium betonte, dass deren Initiativen und Angebote neben der Mobilität auch einen wichtigen sozialen Aspekt mit sich bringen.
Workshop und Austausch
Beim zweiten Programmpunkt wurden in Tischgruppen wichtige Wege und Standorte in der Region definiert, Grenzen benannt und mögliche Lösungsvorschläge angedacht.

Die Teilnehmer:innen definierten vor allem Arztbesuche, Besorgungen und soziale Kontakte als essenzielle Ziele, die aufgrund großer Distanzen und mangelnder Pkw-Verfügbarkeit oft schwer erreichbar sind. Als Lösungen wurden der Ausbau ehrenamtlicher Fahrtendienste, die bessere Vernetzung bestehender Angebote sowie organisierte Nachbarschaftshilfe priorisiert.
Im Fokus steht dabei ein ergänzendes Miteinander, um die Mobilität und soziale Teilhabe für alle Altersgruppen zu sichern. Die wertvollen Beiträge werden nun als Ausgangslage für weitere Überlegungen dienen.

Zusätzlich luden die Poster zweier Bachelorarbeiten von Raumplanungsstudierenden der TU Wien zum Weiterdenken über den Konnex von Mobilität und medizinischer Versorgung am Land ein.

Die Teilnehmer:innen definierten vor allem Arztbesuche, Besorgungen und soziale Kontakte als essenzielle Ziele, die aufgrund großer Distanzen und mangelnder Pkw-Verfügbarkeit oft schwer erreichbar sind. Als Lösungen wurden der Ausbau ehrenamtlicher Fahrtendienste, die bessere Vernetzung bestehender Angebote sowie organisierte Nachbarschaftshilfe priorisiert. Im Fokus steht dabei ein ergänzendes Miteinander, um die Mobilität und soziale Teilhabe für alle Altersgruppen zu sichern.

Abschluss
Bei einem abschließenden gemütlichen Ausklang bestand die Möglichkeit sich weiter auszutauschen und zu vernetzen, was von allen gut genutzt wurde. Das Mobilitätsbarometer lieferte zum Abschluss einen interessanten Überblick über das Mobilitätsverhalten der Veranstaltungsteilnehmer:innen.

Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer:innen und insbesondere an den Bürgermeister von Groß Gerungs DI Christian Laister, an die KLAR-Regionsmanagerin vom Waldviertler Hochland Roswitha Haghofer und Franz Binder, dem Obmann der NÖ Senioren Bezirk Zwettl, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

Ausblick
Der MObilitätsMOntag hat Lust auf mehr gemacht! Die Reihe wird noch vor dem Sommer fortgesetzt – nächstes Mal mit einem Fokus auf Car-Sharing.
Das Format wurde veranstaltet mit der Technischen Universität Wien, der Gemeinde Groß Gerungs, NÖ Senioren – Bezirk Zwettl, Hilfswerk und KLAR! Waldviertler Hochland.
Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel verändern könnte? Wir unterstützen dich gerne! Vernetze dich mit uns auf Linked In oder unter hallo@landmobillab.at und werde Teil der LML-Community.
Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.

MObilitätsMOntag #2: Gemeinsam unterwegs – Wie teilen wir das?
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Gemeinsam unterwegs
Beim MObilitätsMOntag #2 des land.mobil:LAB am 8. Juni 2026 in der Textilfabrik in Hirschbach stand eines klar im Mittelpunkt: gemeinsam über geteilte Mobilität im ländlichen Raum sprechen und in Austausch kommen. Der Abend widmete sich dem Thema „Carsharing“. Präsentiert wurden Lösungen, wie Autos im Alltag miteinander geteilt werden können, um so eine Alternative zum Zweit- oder Drittauto zu bieten.

Lernen aus Erfahrungen von Personen aus der Praxis
Nach den Begrüßungsworten von Herrn Bürgermeister Guntmar Müller von Hirschbach, sowie der Gastgeberin Barbara Calas-Reiberger von der Textilfabrik und einer kurzen Vorstellung des land.mobil:LAB folgte eine Präsentationsreihe als erster Programmpunkt. Dabei wurden Erfahrungen, bestehende Angebote und Unterstützungsangebote aus der Region und außerhalb präsentiert.
Zu Beginn stellte Barbara Calas-Reiberger die Textilfabrik vor, die sich gerade in einem umfangreichen Transformationsprozess befindet. Aus der ehemaligen Textilfabrik soll ein gemeinschaftliches Wohnprojekt entstehen, bei dem auch geteilte Mobilität berücksichtigt werden soll. Daran anschließend erzählte Christoph Kirchberger über die Anforderungen an die Mobilität in Hirschbach und ländliche Regionen generell, wie z.B. lange Wege und niedrige Bevölkerungsdichte, die flächendeckenden öffentlichen Verkehr nicht rentabel machen. Dafür stellt Carsharing eine kostengünstige Alternative für Menschen in der Region dar. Als konkretes Beispiel stellte Renate Brandner- Weiß das bestehende E-Carsharingangebot von der TRE Thayaland vor und ging auch auf weitere Angebote im Waldviertel ein. Matthias Komarek von der Energie- und Umweltagentur NÖ (eNu) sprach über die Vorteile und Kostenersparnisse von E-Mobilität im Alltag und die praktische Umsetzung von Ladestationen im Wohnbau in Niederösterreich. Michael Pollak initiierte das Nachbarschaftsauto in Rafings und erzählte anekdotisch über die Idee dahinter und wie Carsharing auch niederschwellig im Dorf funktionieren kann. Über die rechtlichen Fragestellungen, die beim Teilen eines Fahrzeuges entstehen, wie z.B. versicherungsrechtliche Fragen, klärte Oliver Peck von der TU Wien auf. Abschließend zeigte Gloria Winkler vom Mobilitätmanagement NÖ auf, wie Gemeinden auf Mobilitätsangebote wie Carsharing in Gemeinden aufmerksam machen können, um viele Nutzer:innen zu gewinnen.

Austausch und Abschluss
Beim zweiten Programmpunkt konnten die Teilnehmer:innen bei verschiedenen Stationen mit den Vortragenden in Austausch kommen. Besonders intensiv diskutiert wurde über gemeinschaftliches Wohnen, E-Mobilität und die rechtliche Machbarkeit von Carsharing. Das Mobilitätsbarometer lieferte zum Abschluss einen interessanten Überblick über das Mobilitätsgewohnheiten der Veranstaltungsteilnehmer:innen.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer:innen und Vortragende und insbesondere an Barbara Calas-Reiberger und die Gemeinde Hirschbach für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung.

Ausblick
Der MObilitätsMOntag hat Lust auf mehr gemacht? Die Reihe wird nach dem Sommer fortgesetzt – nächstes Mal mit einem Fokus auf die Mobilität von Frauen.
Das Format wurde veranstaltet mit der Technischen Universität Wien, der Gemeinde Hirschbach sowie der Textilfabrik Hirschbach.

Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel verändern könnte? Wir unterstützen dich gerne! Vernetze dich mit uns auf unter hallo@landmobillab.at oder buche eine Sprechstunde mit uns unter www.landmobillab.at und werde Teil der LML-Community.
Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.
