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  • Ein Zukunftsbild für das Pielachtal

    Ein Zukunftsbild für das Pielachtal

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    Im Pielachtal arbeiten die Gemeinden an gemeinsamen Konzepten für die Mobilität von morgen.

    Auf Einladung von Vizebürgermeister Wolfgang Gruenbichler und Cornelia Janker (Geschäftsführerin der Kleinregion Pielachtal) fand dazu ein halbtägiger Workshop in Hofstetten-Grünau statt – begleitet durch das land.mobil:LAB.

    © Elias Grinzinger

    Anton Hackner, Leiter der Mariazellerbahn und Patrick Zöchling, Ortskümmerer von Ober-Grafendorf, warfen einen Blick auf die Entwicklung der Mariazellerbahn sowie den Stand der aktiven und geteilten Mobilität im Pielachtal, um daraus Schlüsse für künftige Vorhaben zu ziehen.

    © Elias Grinzinger

    Spannende Impulse lieferten unser Projektleiter Alois Humer zum Thema „Mobilität als Grundlage für Gesellschaft und Wirtschaft im Raum“ sowie unter Projektmanager Elias Grinzinger zu „Trends, Mobilitätsbedürfnissen und -praktiken“.

    © Elias Grinzinger

    Unter der Moderation von Petra Hirschler vom Forschungsbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung der TU Wien erarbeiteten die Teilnehmer:innen im Anschluss ein Zukunftsbild für die Mobilität im Pielachtal im Jahr 2040. Die Ergebnisse wurden in Form von Collagen und Karten als „Zukunftsgalerie“ festgehalten und bilden die Basis für weitere Innovationsvorhaben in der Region.

    © Elias Grinzinger

    Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer:innen für diesen inspirierenden Workshop! Der Rahmen der Veranstaltung hat gezeigt, wie gut der gemeinsame Austausch im land.mobil:LAB funktioniert: In interaktiven Formaten verbindet sich unser Wissen zur ländlichen Mobilität aufs Beste mit den Perspektiven, Ideen und Erfahrungen der regionalen Akteur:innen.

    © Elias Grinzinger

    Die Gemeinden des Pielachtals im Überblick

    Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel verändern könnte? Wir unterstützen dich gerne! Vernetze dich mit uns auf Linked In oder unter hallo@landmobillab.at und werde Teil der LML-Community.

    Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert von Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.

  • Startschuss für unser Planspiel „Wer glättet die Spitze?“

    Startschuss für unser Planspiel „Wer glättet die Spitze?“

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    Im Rahmen der Langen Nacht der Forschung 2026 waren wir vom land.mobil:LAB mit einer eigenen Station in der beeindruckenden Location TUtheSky am Campus Getreidemarkt der TU Wien vertreten. Die besondere Atmosphäre hoch über den Dächern Wiens bot den perfekten Rahmen, um mit Besucher:innen über Mobilität, Raumplanung und die Zukunft des Verkehrs ins Gespräch zu kommen.

    © Karoline Hadek

    Im Mittelpunkt unserer Station standen zwei interaktive Formate, die zum Mitdenken, Diskutieren und Ausprobieren einluden.

    Mobilität sichtbar machen: Unsere Posterstation

    © Céline Schmidt-Hamburger

    Ein erster Schwerpunkt lag auf unseren Postern, die zentrale Fragen rund um die Mobilität von Schüler:innen in Österreich aufgriffen. Besucher:innen waren eingeladen, ihr Wissen und ihre Einschätzungen einzubringen:

    • Wie sieht der Modal Split bei österreichischen Schüler:innen aus?
    • Wie hat sich das Mobilitätsverhalten in den vergangenen Jahrzehnten verändert?
    • Und warum kommt es gerade in den Morgenstunden zu besonders hohen Verkehrsspitzen?

    Schnell wurde deutlich, dass Verkehrsspitzen eng mit dem Schulverkehr zusammenhängen. Gerade die zeitliche Bündelung von Schulwegen führt morgens zu einer hohen Belastung der Verkehrsinfrastruktur – sowohl im öffentlichen Verkehr als auch im Individualverkehr. Diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und gemeinsam zu diskutieren, war ein zentraler Bestandteil unseres Beitrags.

    Das Planspiel „Wer glättet die Spitze?“

    © Karoline Hadek

    Ein besonderes Highlight war die Präsentation unseres eigens entwickelten Planspiels „Wer glättet die Spitze?“.

    In diesem interaktiven Format schlüpfen die Spieler:innen in unterschiedliche Rollen, die für die Gestaltung von Mobilität im Alltag von Bedeutung sind. Dazu gehören unter anderem:

    • ein Verkehrsunternehmen
    • eine Schulleitung
    • eine Gemeinde
    • die Bundesverwaltung
    • ein:r Raumplaner:in
    • eine Schüler:innenvertretung

    Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden Lösungen für den Schulbusverkehr in einer fiktiven Region. Ziel ist es, Maßnahmen zu finden, die die morgendliche Verkehrsspitze reduzieren und gleichzeitig möglichst viele Schüler:innen mit dem Bus zur Schule zu bringen.

    Das Besondere am Spiel ist, dass unterschiedliche Interessen, Verantwortlichkeiten und Handlungsspielräume aufeinandertreffen. So wird erlebbar, wie komplex Mobilitäts- und Verkehrsplanung in der Praxis ist – und wie wichtig Zusammenarbeit, Kommunikation und abgestimmte Entscheidungen sind.

    Begeisterung und spannende Gespräche

    Mehrere junge Personen stehen vor einem Spielbrett und unterhalten sich.
    © Céline Schmidt-Hamburger

    Das Interesse an „Wer glättet die Spitze?“ war enorm. Besonders gefreut hat uns, dass wir viele Jugendliche für Themen der Raum- und Verkehrsplanung begeistern konnten. Das Planspiel bot einen niedrigschwelligen und zugleich sehr anschaulichen Zugang zu Fragestellungen, die im Alltag oft als selbstverständlich wahrgenommen werden.

    Darüber hinaus entstanden zahlreiche spannende Gespräche mit Besucher:innen unterschiedlichster Altersgruppen. Themen wie die Klimakrise, die Rolle des öffentlichen Verkehrs, Fragen von Verantwortung und Zusammenarbeit sowie die Zukunft der Schulmobilität standen dabei im Mittelpunkt.

    Am Ende blieb vor allem eine große, gemeinsame Frage im Raum:

    Wie wollen wir uns in Zukunft fortbewegen?

    © Karoline Hadek

    Die Lange Nacht der Forschung hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse an zukunftsfähigen Mobilitätslösungen ist – und wie wichtig es ist, Menschen frühzeitig in diese Diskussion einzubinden.

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    Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert von Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.

  • Jung und sicher unterwegs!

    Jung und sicher unterwegs!

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    Unsere beiden Projektmanager:innen Céline Schmidt-Hamburger und Elias Grinzinger waren auf der Mobilitätskonferenz des Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI).

    © Céline Schmidt-Hamburger

    Zum Programm der Konferenz

    Zur Nachlese des BMIMI

    Besonders spannend dabei war die Dialogsession zur Mobilität der nächsten Generation mit Felix Beyer vom BMIMI, Mathias Cremer vom Verkehrsverbund Ost und Juliane Stark von der Universität für Bodenkultur Wien.

    Unsere Key Takeaways:
    Es fehlen Daten zur Kinder- und Jugendmobilität – vor allem im ländlichen Raum!
    Mobilitätsverhalten wird früh geprägt. Als kritische Phase wurde der Übergang zur Sekundarstufe genannt.
    Multimodale Angebote und einheitliche Plattformen sind entscheidend für die Verkehrsmittelwahl – besonders am Land.
    – Kinder brauchen Raum, Vertrauen und sichere Rahmenbedingungen.

    Unser Fazit: Mehr Daten, regions- und altersspezifische Angebote und mehr Mut zur Selbstständigkeit junger Menschen.

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  • Gemeinsam für die Mobilitätswende im ländlichen Raum!

    Gemeinsam für die Mobilitätswende im ländlichen Raum!

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    Wir vom land.mobil:LAB freuen wir uns, das Start-up mobie auf seinem Weg zu unterstützen! mobie, ein engagiertes Team von Studierenden der Technischen Universität Wien, hat eine digitale Mitfahrlösung für den ländlichen Raum entwickelt.

    Die innovative mobie App setzt dort an, wo Menschen bereits jetzt ihren Alltag koordinieren: In informellen Netzwerken. mobie nutzt diese bestehenden sozialen Strukturen, um ein verlässliches Mitfahr-Angebot in ländlichen Regionen zu schaffen. Denn: Vertrauen unter den Nutzer:innen trägt wesentlich dazu bei, ob Mitfahr-Systeme eine kritische Nutzungsdichte erreichen oder nicht.

    mobie adressiert so die Lücke zwischen technischer Möglichkeit und tatsächlicher Nutzung, und setzt an einem neuen Hebel an, um das Potenzial freier Sitzplätze nachhaltig zu aktivieren. Durch die gezielte Aktivierung über bestehende Gemeinschaften wie Vereinen und Betrieben wird gemeinsames Fahren Schritt für Schritt in den Alltag integriert. Co-Creation mit Nutzer:innen, Gemeinden und Organisationen stellt sicher, dass die Lösung nicht nur technisch funktioniert, sondern auch wirklich genutzt wird.

    Mehr über mobie könnt ihr auf ihrer Website erfahren.

    Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel
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  • Co-Creation von öffentlichen Räumen für eine sichere Mobilität

    Co-Creation von öffentlichen Räumen für eine sichere Mobilität

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    Das Webinar „More than gender – Walking realities in our cities” vom Netzwerk Just Streets und der CIVITAS Initiative fragte sich, wie Gender, Disability, Migration und Alter die alltäglichen Geh-Erfahrungen beeinflussen, und was das für inklusive Mobilitätsplanung bedeutet.

    Wir vom land.mobil:LAB haben mitdiskutiert, wie Co-Creation von sicheren öffentlichen Räumen, besonders für Mädchen, funktionieren kann.

    (English version below.)

    Beim Webinar wurde das inspirierende Projekt „Girls make the city“ von Joke Quintens und Tiisetso Mofokeng vorgestellt, das Mädchen in Belgien und Südafrika unterstützt, Schwesternschaft zu entwickeln, um das Potenzial ihrer Nachbarschaften zu entdecken und Räume zu schaffen, in denen sie – und andere marginalisierte Gruppen – sich sicher und frei fortbewegen und aufhalten können.

    Die Leitlinien für den Erfolg des Projekts sind:

    • Aneignung von öffentlichen Räumen
    • Stiftung und Erweiterung von raumbezogenen Identitäten
    • Menschen-freundliche Infrastrukturen im öffentlichen Raum
    • Sichtbarkeit von marginalisierten Gruppen im öffentlichen Raum
    • Stärkung vom Selbstbewusstsein der place makers
    • (Fort-)Bildung von Menschen in Machtpositionen
    • Kulturelle Aktivitäten in öffentlichen Räumen

    Was wir vom land.mobil:LAB für unsere Arbeit für sichere Mobilität (zu Fuß) im ländlichen Raum mitnehmen:

    • Niederschwellige und zielgruppenspezifische Angebote vor Ort decken die verschiedenen Mobilitätsbedürfnisse besonders gut auf.
    • Erlebbare Impulse vor Ort bringen die Leut‘ zam und die Mobilitätswende weiter!

    Danke an Jolien Vandoorne für die Moderation des Webinars und Elisabeth Meze von Just Streets für die Einladung!

    Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel verändern könnte? Wir unterstützen dich gerne! Vernetze dich mit uns auf Linked In oder unter hallo@landmobillab.at und werde Teil der LML-Community.

    Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert von Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.

    The webinar “More than gender – Walking realities in our cities” by the Just Streets network and the CIVITAS Initiative explored how gender, disability, migration, and age influence everyday walking experiences and what this means for inclusive mobility planning.

    We at land.mobil:LAB joined the discussion on how co-creation of safe public spaces, especially for girls, can work.

    The webinar featured the inspiring project “Girls make the city” by Joke Quintens and Tiisetso Mofokeng, which supports girls in Belgium and South Africa in developing sisterhood to discover the potential of their neighborhoods and create spaces where they – and other marginalized groups – can move around and spend time safely and freely.

    The guidelines for the success of the project are:

    –    Engagement in public spaces

    –    Establishment and expansion of place-related identities

    –    People-friendly infrastructures in public spaces

    –    Visibility of marginalized groups in public spaces

    –    Strengthening the self-confidence of place makers

    –    Training and continuing education for people in positions of power

    –    Cultural activities in public spaces

    What we at land.mobil:LAB take away for our work for creating safe mobility (on foot) in rural areas:

    –    Low-threshold and target group-specific local offerings are particularly good for getting to know different mobility needs.

    Tangible local initiatives bring people together and advance the mobility transition!

    Thanks to Jolien Vandoorne for moderating the webinar and Elisabeth Meze from Just Streets for the invitation!

  • Das LML kommt zurück in die Lehre an der TU Wien!

    Das LML kommt zurück in die Lehre an der TU Wien!

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    Im Sommersemester 2026 kommt das land.mobil:LAB zurück in die Lehre an der Technische Universität Wien!

    Mobilitäts-Hackathon

    Im kommenden Sommersemester organisieren wir gemeinsam mit der landuni, dem Raum Region und dem Forschungsbereich Human Computer Interaction einen Mobilitäts-Hackathon.

    In ländlichen Regionen ist das öffentliche Mobilitätsangebot oft nur fragmentarisch vorhanden oder fehlt an manchen Orten vollständig. Diese Unterversorgung verhindert eine flächendeckende Mobilitätswende und zementiert die Abhängigkeit vom privaten PKW, was insbesondere Bevölkerungsgruppen ohne eigenen Zugang zu Fahrzeugen massiv benachteiligt.

    Die interdisziplinäre Lehrveranstaltung „Mobilitäts-Hackathon“ bringt Masterstudierende der Media and Human-Centered Computing sowie Raumplanung und Raumordnung zusammen, um innovative, technologiegestützte Mobilitätslösungen für ländliche Räume zu entwickeln. Im Zentrum steht der Ansatz „Mobility as a Service (MaaS)“, ergänzt durch Konzepte wie Ride- und Carsharing, On-Demand-Verkehr und digitale Infrastrukturmodelle. Ziel ist es, im Rahmen eines strukturierten Hackathon-Formats Lösungen zu entwerfen, die reale Problemstellungen adressieren. Geplant ist die Einbindung von regionalen Stakeholdern. So soll ein praxisnaher Bezug und potenzielle Anschlussfähigkeit der Ergebnisse gewährleistet werden.

    Die Lehrveranstaltung umfasst 6 ECTS und ist ein Ergänzungsfach im Raumplanungsmaster in den Wahlmodulen 4 und 8, sowie ein Freies Wahlfach für Informatikstudierende. Die Lehrenden sind Elias Grinzinger vom land.mobil:LAB und Michael Pollak vom Forschungsbereich Media and Human-Centered Computing.

    Event-Mobilität im ländlichen Raum

    Innerhalb des Bachelorseminars zu Verkehr, Mobilität, Transport und Logistik, das vom Forschungsbereich Verkehrssystemplanung (MOVE) angeboten wird, werden sich die Studierenden mit dem Thema Event-Mobilität im ländlichen Raum auseinandersetzen. Schwerpunkte können sein: Planung, Organisation und Durchführung von Verkehren, die durch Events und Veranstaltungen im ländlichen Raum generiert werden (Personen- und Gütermobilität: Besucher:innen, Personal, notwendige Transporte für Events und additive Infrastruktur), Wirkungen derartiger Verkehre im Sinne der Nachhaltigkeit sowie Konzepte und geeignete Maßnahmen zu Eventverkehren.

    Die Seminargruppe wird inhaltlich durch das Céline Schmidt-hamburger vom land.mobil:LAB unterstützt.

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  • MObilitätsMOntag #1: Gemeinsam unterwegs

    MObilitätsMOntag #1: Gemeinsam unterwegs

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    © Elias Grinzinger

    Beim 1. MObilitätsMOntag, am 26. Jänner 2026 in Groß Gerungs stand eines klar im Mittelpunkt: gemeinsam über Mobilität im ländlichen Raum sprechen und ins Tun kommen. Der Abend widmete sich dem Thema „Mobilität im Alltag“. Gesucht waren alltagstaugliche Lösungen für Situationen, in denen kurzfristig kein Auto zur Verfügung steht oder kein Führerschein vorhanden ist.

    Gesprächsrunde mit Erfahrungsaustausch
    Nach den Begrüßungsworten von Herrn Bürgermeister von Groß Gerungs, sowie der KLAR-Regionsmanagerin und einer kurzen Vorstellung des land.mobil:LAB folgte eine Podiumsdiskussion als erster Programmpunkt. Dabei wurden Mobilitätslösungen aus der Region und außerhalb präsentiert, Erfahrungen diskutiert und die Aufgaben zentraler Akteure vorgestellt. Die Teilnehmer:innen erfuhren spannende Perspektiven aus Praxis, Zivilgesellschaft und Kommunen – danke an:

    © Jakob Stürzenbaum

    Die vorgestellten Projekte stießen auf großes Interesse. Besonders die Frage, wie Nachbarschaftsinitiativen konkret umgesetzt werden können, bewegte viele. Ein klarer Fokus lag dabei auf der Mobilität älterer Menschen. Der Austausch von Erfahrungen mit freiwilligen Fahrtendiensten und selbstorganisierten Netzwerken war ein wichtiger Impulsgeber für die weitere Diskussion. Das Podium betonte, dass deren Initiativen und Angebote neben der Mobilität auch einen wichtigen sozialen Aspekt mit sich bringen.

    Workshop und Austausch
    Beim zweiten Programmpunkt wurden in Tischgruppen wichtige Wege und Standorte in der Region definiert, Grenzen benannt und mögliche Lösungsvorschläge angedacht.

    © Jakob Stürzenbaum

    Die Teilnehmer:innen definierten vor allem Arztbesuche, Besorgungen und soziale Kontakte als essenzielle Ziele, die aufgrund großer Distanzen und mangelnder Pkw-Verfügbarkeit oft schwer erreichbar sind. Als Lösungen wurden der Ausbau ehrenamtlicher Fahrtendienste, die bessere Vernetzung bestehender Angebote sowie organisierte Nachbarschaftshilfe priorisiert.

    Im Fokus steht dabei ein ergänzendes Miteinander, um die Mobilität und soziale Teilhabe für alle Altersgruppen zu sichern. Die wertvollen Beiträge werden nun als Ausgangslage für weitere Überlegungen dienen.

    © Jakob Stürzenbaum

    Zusätzlich luden die Poster zweier Bachelorarbeiten von Raumplanungsstudierenden der TU Wien zum Weiterdenken über den Konnex von Mobilität und medizinischer Versorgung am Land ein.

    © Jakob Stürzenbaum

    Die Teilnehmer:innen definierten vor allem Arztbesuche, Besorgungen und soziale Kontakte als essenzielle Ziele, die aufgrund großer Distanzen und mangelnder Pkw-Verfügbarkeit oft schwer erreichbar sind. Als Lösungen wurden der Ausbau ehrenamtlicher Fahrtendienste, die bessere Vernetzung bestehender Angebote sowie organisierte Nachbarschaftshilfe priorisiert. Im Fokus steht dabei ein ergänzendes Miteinander, um die Mobilität und soziale Teilhabe für alle Altersgruppen zu sichern.

    © Jakob Stürzenbaum

    Abschluss
    Bei einem abschließenden gemütlichen Ausklang bestand die Möglichkeit sich weiter auszutauschen und zu vernetzen, was von allen gut genutzt wurde. Das Mobilitätsbarometer lieferte zum Abschluss einen interessanten Überblick über das Mobilitätsverhalten der Veranstaltungsteilnehmer:innen.

    © Jakob Stürzenbaum

    Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer:innen und insbesondere an den Bürgermeister von Groß Gerungs DI Christian Laister, an die KLAR-Regionsmanagerin vom Waldviertler Hochland Roswitha Haghofer und Franz Binder, dem Obmann der NÖ Senioren Bezirk Zwettl, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

    © Dominic Hohl

    Ausblick
    Der MObilitätsMOntag hat Lust auf mehr gemacht! Die Reihe wird noch vor dem Sommer fortgesetzt – nächstes Mal mit einem Fokus auf Car-Sharing.

    Das Format wurde veranstaltet mit der Technischen Universität Wien, der Gemeinde Groß Gerungs, NÖ Senioren – Bezirk Zwettl, Hilfswerk und KLAR! Waldviertler Hochland.

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  • Jugend auftanken – von der Tankstelle zum Zukunftsort

    Jugend auftanken – von der Tankstelle zum Zukunftsort

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    Unterstützt durch das land.mobil:LAB haben die Gemeinde Langau und die Landjugend Langau einer leerstehenden Tankstelle im Waldviertel neues Leben eingehaucht.

    Aus dem seit mehreren Jahren leerstehenden Shop-Bereich wird ein offener, lichtdurchfluteter Raum im Ortszentrum mit Chill-Bereich, Beamer, Arbeitsplätzen für das LML-Team, neuer Küche & Sanitäranlagen – alles barrierefrei und bereit für Austausch, Ideen und Begegnung.

    Die Bilder zeigen, wie aus Leerstand ein Möglichkeitsraum wird.

    Dieses Jahr folgen mehrere Veranstaltungen zu Mobilitätsinfrastruktur am Land und zur Nachnutzung von Leerständen wie der Tankstelle in Langau – stay tuned!

    Danke an Bgm. Daniel Mayerhofer und Karin Gutmann, stellvertretend für Gemeinde Langau und Landjugend Langau, für die tolle Zusammenarbeit!

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  • Vernetzungstreffen mit dem SINA-Konsortium

    Vernetzungstreffen mit dem SINA-Konsortium

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    Neue Synergien ergeben sich am land.mobil:LAB!

    Das Projekt SINA verfolgt das Ziel, systematisches Wissen über die Einflussfaktoren der Verkehrsmittelwahl bei Freizeitmobilität aufzubauen und darauf aufbauend ein daten- und modellgetriebenes Simulationstool zum evidenzunterstützten Ausbau von nachhaltigen Mobilitätsangeboten und entsprechenden Infrastrukturen für Freizeit- und Naherholungsmobilität zu entwickeln.

    Im Fokus stehen Bewohner:innen und ihre Freizeitwege in den Untersuchungsregionen Wien, Salzburg Innergebirg und Vorarlberger Rheintal (ohne Übernachtungen).

    Als Grundlage wurde eine umfangreiche PPGIS-Umfrage mit rund 28.000 Briefaussendungen in den Untersuchungsregionen durchgeführt.

    Das Projekt wird von einem Konsortium aus UIV Urban Innovation Vienna, tbw research und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften umgesetzt und läuft bis Ende 2026.

    Im Rahmen eines Vernetzungstreffens wurde das land.mobil:LAB dem SINA-Konsortium vorgestellt und mögliche Synergien sowie Anwendungspotenziale des Simulationstools in bestehenden und zukünftigen Projekten diskutiert.

    Danke für den Austausch und vor allem an unseren Projektleiter Alois Humer für die Organisation!

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  • Gemeinsam Zukunft gestalten bei der 15. Sitzung der Mobilitätslabore

    Gemeinsam Zukunft gestalten bei der 15. Sitzung der Mobilitätslabore

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    Am 10. und 11. November 2025 fand beim thinkport VIENNA​ am Freudenauer Hafen in Wien die 15. Sitzung der Mobilitätslabore Österreich statt. Im Mittelpunkt standen der gegenseitige Austausch und die Vernetzung zwischen den Mobilitätslaboren, den Innovationslaboren aus dem Umwelt- und Energiebereich sowie Vertreter:innen von Austria Wirtschaftsservice​, Klima- und Energiefonds​, Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur​ und AustriaTech.

    Besonders spannend waren die Erfahrungsberichte jener Innovationslabore, die auch nach Auslaufen staatlicher Förderungen erfolgreich weiterbestehen – darunter Green Energy Lab​ und GRÜNSTATTGRAU​. Ihre Einblicke boten wertvolle Perspektiven für die Weiterentwicklung der österreichischen Innovationslandschaft. Neben dem fachlichen Austausch wurden auch aktuelle Bedarfe sowie die Weiterentwicklung der Mobilitätslabore diskutiert.

    Im Rahmen der Begleitung der österreichischen Mobilitätslabor-Initiative unterstützt AustriaTech den Lern- und Austauschprozess. Ziel ist es einen kontinuierlichen Austausch zu ermöglichen, um die Potenziale aller Mobilitätslabore innerhalb der Initiative optimal zu nutzen und ein gegenseitiges Lernen zu fördern.

    Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden für die Offenheit, die wertvollen Impulse und die konstruktive Zusammenarbeit – ganz besonders an die Mobilitätslabore: aspern.mobil LAB​, thinkport VIENNA​, Mobi.Lab 2.0, zukunftswege.at​, CENTRE FOR MOBILITY CHANGE​, Mobireg Innovationslabor, Plan b-Lab, Policy Lab und AmWy.mobility Lab.

    Und natürlich auch ein herzlicher Dank an das Team des thinkport VIENNA für die Mitorganisation und Unterstützung vor Ort!

    Treffen wie diese zeigen einmal mehr, wie wichtig Vernetzung und Zusammenarbeit für eine nachhaltige Innovationslandschaft in Österreich sind.

    Text: Austria Tech

    © Peter Rojko

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