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    MObilitätsMOntag #1: Gemeinsam unterwegs

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    © Elias Grinzinger

    Beim 1. MObilitätsMOntag, am 26. Jänner 2026 in Groß Gerungs stand eines klar im Mittelpunkt: gemeinsam über Mobilität im ländlichen Raum sprechen und ins Tun kommen. Der Abend widmete sich dem Thema „Mobilität im Alltag“. Gesucht waren alltagstaugliche Lösungen für Situationen, in denen kurzfristig kein Auto zur Verfügung steht oder kein Führerschein vorhanden ist.

    Gesprächsrunde mit Erfahrungsaustausch
    Nach den Begrüßungsworten von Herrn Bürgermeister von Groß Gerungs, sowie der KLAR-Regionsmanagerin und einer kurzen Vorstellung des land.mobil:LAB folgte eine Podiumsdiskussion als erster Programmpunkt. Dabei wurden Mobilitätslösungen aus der Region und außerhalb präsentiert, Erfahrungen diskutiert und die Aufgaben zentraler Akteure vorgestellt. Die Teilnehmer:innen erfuhren spannende Perspektiven aus Praxis, Zivilgesellschaft und Kommunen – danke an:

    © Jakob Stürzenbaum

    Die vorgestellten Projekte stießen auf großes Interesse. Besonders die Frage, wie Nachbarschaftsinitiativen konkret umgesetzt werden können, bewegte viele. Ein klarer Fokus lag dabei auf der Mobilität älterer Menschen. Der Austausch von Erfahrungen mit freiwilligen Fahrtendiensten und selbstorganisierten Netzwerken war ein wichtiger Impulsgeber für die weitere Diskussion. Das Podium betonte, dass deren Initiativen und Angebote neben der Mobilität auch einen wichtigen sozialen Aspekt mit sich bringen.

    Workshop und Austausch
    Beim zweiten Programmpunkt wurden in Tischgruppen wichtige Wege und Standorte in der Region definiert, Grenzen benannt und mögliche Lösungsvorschläge angedacht.

    © Jakob Stürzenbaum

    Die Teilnehmer:innen definierten vor allem Arztbesuche, Besorgungen und soziale Kontakte als essenzielle Ziele, die aufgrund großer Distanzen und mangelnder Pkw-Verfügbarkeit oft schwer erreichbar sind. Als Lösungen wurden der Ausbau ehrenamtlicher Fahrtendienste, die bessere Vernetzung bestehender Angebote sowie organisierte Nachbarschaftshilfe priorisiert.

    Im Fokus steht dabei ein ergänzendes Miteinander, um die Mobilität und soziale Teilhabe für alle Altersgruppen zu sichern. Die wertvollen Beiträge werden nun als Ausgangslage für weitere Überlegungen dienen.

    © Jakob Stürzenbaum

    Zusätzlich luden die Poster zweier Bachelorarbeiten von Raumplanungsstudierenden der TU Wien zum Weiterdenken über den Konnex von Mobilität und medizinischer Versorgung am Land ein.

    © Jakob Stürzenbaum

    Die Teilnehmer:innen definierten vor allem Arztbesuche, Besorgungen und soziale Kontakte als essenzielle Ziele, die aufgrund großer Distanzen und mangelnder Pkw-Verfügbarkeit oft schwer erreichbar sind. Als Lösungen wurden der Ausbau ehrenamtlicher Fahrtendienste, die bessere Vernetzung bestehender Angebote sowie organisierte Nachbarschaftshilfe priorisiert. Im Fokus steht dabei ein ergänzendes Miteinander, um die Mobilität und soziale Teilhabe für alle Altersgruppen zu sichern.

    © Jakob Stürzenbaum

    Abschluss
    Bei einem abschließenden gemütlichen Ausklang bestand die Möglichkeit sich weiter auszutauschen und zu vernetzen, was von allen gut genutzt wurde. Das Mobilitätsbarometer lieferte zum Abschluss einen interessanten Überblick über das Mobilitätsverhalten der Veranstaltungsteilnehmer:innen.

    © Jakob Stürzenbaum

    Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer:innen und insbesondere an den Bürgermeister von Groß Gerungs DI Christian Laister, an die KLAR-Regionsmanagerin vom Waldviertler Hochland Roswitha Haghofer und Franz Binder, dem Obmann der NÖ Senioren Bezirk Zwettl, für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.

    © Dominic Hohl

    Ausblick
    Der MObilitätsMOntag hat Lust auf mehr gemacht! Die Reihe wird noch vor dem Sommer fortgesetzt – nächstes Mal mit einem Fokus auf Car-Sharing.

    Das Format wurde veranstaltet mit der Technischen Universität Wien, der Gemeinde Groß Gerungs, NÖ Senioren – Bezirk Zwettl, Hilfswerk und KLAR! Waldviertler Hochland.

    Hast du eine Idee oder ein Projekt, das die Mobilität im Waldviertel verändern könnte? Wir unterstützen dich gerne! Vernetze dich mit uns auf Linked In oder unter hallo@landmobillab.at und werde Teil der LML-Community.

    Das land.mobil:LAB wird im Rahmen des FTI-Programms Mobilitätswende gefördert vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, abgewickelt von FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH. Das land.mobil:LAB ist Teil der Mobilitätslabor-Initiative in Österreich.